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Menschen mit Behinderungen

Foto: BIZEPS/Angela Wegscheider

Im Jahr 2008 hat Österreich die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ratifiziert. Darin werden alle Rechte genannt, die Menschen mit Behinderungen zustehen. Diese Rechte basieren auf folgenden Grundsätzen:

  • Selbstbestimmung
  • Barrierefreiheit
  • Diskriminierungsfreiheit
  • Gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe

Da es in Österreich keine einheitlichen gesetzlichen Regelungen gibt, ist die Lage von Menschen mit Behinderungen von Bundesland zu Bundesland verschieden. Die Salzburger Landesregierung beschloss 2016 ein neues Gesetz, um den Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention näherzukommen. Die Reaktionen von verschiedenen Oganisationen hatten allerdings einen eher negativen Grundtenor. So wurde kritisiert, dass es für Menschen mit Behinderungen weiterhin kein Recht auf persönliche Assistenz gibt. Das neue Gesetz sieht lediglich die Möglichkeit von Pilot-Projekten vor.

Im Land Sazburg meldet sich vor allem der Monitoring-Ausschuss zu  Wort, wenn die Rechte von Menschen mit Behinderungen verletzt werden. Probleme gibt es hier zum Beispiel im Bereich der inklusiven Bildung

In der Stadt Salzburg ist die Behindertenbeauftragte erste Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige. Österreichweit kämpfen Menschen mit Behinderungen im Rahmen von Selbstbestimmt-Leben-Initiativen für eine Erfüllung der UN-Konvention. In Salzburg übernimmt diese Rolle u. a. der Verein knack:punkt, der seit 2012 aktiv ist.

Jasmin Golic

Links:

Karin Astegger: Inklusive Bildung in Salzburg?

Georg Wimmer: Auf Kosten der Barrierefreiheit_2020_12_10

Monika Schmerold: Jedermann.Jederfrau.Jedermensch_2020_12_10

Christian Treweller: Auf halbem Weg zu inklusiven Regionen

Monika Schmerold: Persönliche Assistenz als Menschenrecht

Ilse Weindl: "Ein Dazwischen gibt es nicht"

Karin Beer: Barrierefreier Zugang zu Arztpraxen?