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Menschenrechts-Bildung

Bildung beugt Eskalation und Ausgrenzung von Schwächeren vor.

Kritik an der Asyl-Politik ist eine Sache. Reden, in denen Asylsuchende dargestellt werden, als wären sie keine Menschen, sind etwas anderes. Viele Themen werden ähnlich emotional diskutiert: Was hilft Armutsmigrant*innen wirklich? Soll man Muslima in der Arbeit das Tragen des Kopftuchs verbieten? Sind Bezieher*innen von Sozialhilfe zu faul zum Arbeiten? Hatte Hitler nicht doch ein bisschen recht?

Antworten auf solche Fragen zielen häufig auf die Ausgrenzungen von verletzlichen Gruppen ab. Deshalb ist Menschenrechts-Bildung so wichtig. Ein Grundsatz dabei lautet: Menschenrechte sind die Grundlage für die Beurteilung von gesellschaftlichen Entwicklungen. So können Menschenrechte den Blick auch auf Vorgänge in der eigenen Stadt oder in der eigenen Schule verändern - und helfen, Dinge besser einzuordnen. Menschenrechts-Bildung ist damit eine Form von Prävention gegenüber Eskalation und Gewalt.

Die Plattform für Menschenrechte arbeitet in der Menschenrechts-Bildung auf mehreren Ebenen: Wir organisieren Workshops und Lehrgänge für verschiedene Zielgruppen; wir bietet Workshops mit dem Salzburger Menschenrechts-Kompass für Kinder und Jugendliche an; und die Plattform ist Initiatorin von mehreren Menschenrechts-Schulen und -kindergärten in der Stadt Salzburg.

Kontakt: Eszter Mak
eszter.mak(at)menschenrechte-salzburg.at
0699/18396897