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Unterstützen auch Sie Salzburg hat Platz!

Nutzen wir unsere Möglichkeiten, um geflüchteten Menschen aus den Lagern auf den griechischen Inseln zu helfen!

Die Lager auf den griechischen Inseln produzieren Hoffnungslosigkeit und Gewalt. Selbstverstümmelungen sind sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern allgegenwärtig. Doch diese humanitäre Krise ist kein Schicksal, sondern von Menschen gemacht. Österreich mit seiner kaltherzigen Asylpolitik ist nicht Teil einer europäischen Lösung, sondern zählt zu den Verfechtern eines knallharten Grenz-Regimes. Umso wichtiger sind Zeichen aus den Gemeinden, von Organisationen der Zivilgesellschaft und von engagierten Menschen, die sagen: So sind wir nicht! Gerade Österreich hat eine lange Tradition des humanitären Engagements in Krisenfällen.

17 Salzburger Pfarren für die Aufnahme von Geflüchteten

Weil „von oben“ derzeit keine Lösungsansätze erkennbar sind, hat die Plattform für Menschenrechte die Aktion „Salzburg hat Platz“ ins Leben gerufen. Die Plattform sammelt Erklärungen von Pfarren, Vereinen und Organisationen, die bereit sind, Geflüchtete in Salzburg unterzubringen oder während ihres Aufenthaltes zu betreuen: beim Deutschlernen, bei Arztbesuchen, bei Behördengängen, mit psychotherapeutischer Versorgung etc.

Diese 17 Pfarren haben ihre Beteiligung an der Aktion zugesagt: Pfarrwerfen, Bischofshofen, Badgastein, Bad Hofgastein, Dorfgastein, Kuchl, Elixhausen, St. Georgen, St. Veit  sowie die evangelischen Gemeinden Hallein. In der Stadt Salzburg sind es die Pfarren Herrnau, Morzg, Gneis, Nonntal, St. Elisabeth, die altkatholische Gemeinde sowie die evangelisch-methodistische Gemeinde. Auch Einrichtungen wie das Kolpinghaus, die Arbeiterkammer Salzburg oder der Verein Hiketides unterstützten Salzburg hat Platz, ebenso die Jugendzentren IGLU und Yoco oder das ABZ – Haus der Möglichkeiten in Itzling. Außerdem haben sich vier Salzburger Städte in Gemeindevertretungs-Beschlüssen für die Aufnahme von Geflüchteten ausgesprochen: Oberndorf, Seekirchen, Saalfelden und zuletzt Hallein.

Posten auch Sie Ihr Statement auf Facebook und Instagram

Viele Salzburger*innen haben in sozialen Medien mit Fotos oder Videos ihre persönlichen Statements abgegeben, darunter der Schauspieler Fritz Egger, die Autorin Birgit Birnbacher, Flüchtlingspfarrer Alois Dürlinger, Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstädt oder der Kabarettist Fritz Messner. Der Appell richtet sich häufig an Landeshauptmann Haslauer, der sich beim Bundeskanzler dafür einsetzen soll, dass Salzburg Geflüchtete aus den Lagern auf den griechischen Inseln aufnehmen darf. Alleine im Bundesland Salzburg stehen rund 270 Plätze in Asyl-Quartieren leer.

Posten auch Sie ihr persönliches Statement auf Facebook oder Instagram. Schicken Sie Ihr Statement an die Plattform für Menschenrechte. Wir zeigen damit: Salzburg hat Platz. Unsere Regierung muss ihre Blockadehaltung aufgeben, damit wir als Gesellschaft geflüchtete Familien aufnehmen können.