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Schwarz und Weiß im Asylwesen

Die Unterscheidung zwischen „Europäer*innen“ und „klassischen Geflüchteten" befeuert strukturellen Rassismus – auch im Asylwesen. Unterzeichen Sie die Petition an die Bundesregierung.

Die massive Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine ist eine Sternstunde der Solidarität. Zugleich zeigt sich nun eine Unterscheidung in „gute“ und „schlechte Geflüchtete - je nach Hautfarbe. In einem offenen Brief an Bundeskanzler Nehammer fordern viele NGOs, den Grundsatz der Gleichbehandlung und das universelle Recht auf Asyl zu wahren.

Petition an die österreichische Bundesregierung 

Studierende aus Afrika, die aus der Ukraine flüchten, berichten von Schikanen und Demütigungen an der polnischen Grenze.  Doch Bomben machen keinen Unterschied zwischen Hautfarbe, Religion oder Staatszugehörigkeit. Wo ist der Unterschied zwischen einer Studierenden aus Kamerun, einer ukrainischen Mutter mit ihren Kindern oder einem Asylberechtigten aus Belarus, die in Charkiw alle vor Putins Menschenrechtsverbrechen Schutzsuchen? Geflüchtete und mit ihnen Solidarische verlangen zu Recht die Gleichbehandlung von allen Menschen auf der Flucht.

„Wir fordern von der österreichischen Bundesregierung, den Gleichbehandlungsgrundsatz und das universelle Recht auf Asyl zu wahren. Alle Menschen müssen Zugang zu Krankenversicherung, psychologischer Betreuung, Arbeitsmarkt und Bildung haben. Die rassistische Unterscheidung zwischen Schutzsuchenden muss beendet werden. Alle Menschen haben das gleiche Recht auf Schutz vor Krieg, Verfolgung und aus existenzbedrohenden Gründen.“

 

Kommentar von Slavoj Žižek im Standard

ORF-Artikel

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