header

Online-Gespräch: Das Politische in der Religion

Über das Verhältnis von Religion und Politik wird meist dann diskutiert, wenn es um den so genannten Politischen Islam geht. Doch was, wenn alle Religionen auch politisch sind?

Online -Gespräch mit Ursula Fatima Kowanda-Yassin (Sigmund Freud PrivatUniversität), Karsten Lehmann (Universität Wien), Sr Maria-Andreas Weißbacher (Kloster Wernberg)

23. November 2021, 18.00 Uhr

Anmeldung: office@menschenrechte-salzburg.at

Alles ist politisch! – Trifft das auch auf Religionen zu, sind sie im Grunde alle politisch? Oder können bzw. müssen Religionen unpolitisch sein? In der aktuellen Debatte rund um den diffusen Begriff des „politischen Islam“ gehen solche wichtigen Fragestellungen leicht unter. Dabei formulieren sowohl das Christentum wie auch der Islam ethische Grundsätze für das menschliche Zusammenleben. Diese sind zudem verbunden mit der Aufforderung, gerecht zu handeln und Gutes zu tun. Doch was ist damit gemeint, und wie weit sollen sich Menschen in ihrem politischen Engagement von religiösen Motiven leiten lassen? In welcher Weise sollen sie in ihrer religiösen Lebensführung politisch denken und handeln?

Ursula Fatima Kowanda-Yassin, Islamwissenschaftlerin an der Sigmund Freud PrivatUniversität, Erwachsenenbildnerin und Buchautorin. Zuletzt erschienen: "Öko-Dschihad. Der grüne Islam - Beginn einer globalen Umweltbewegung"

Karsten Lehmann: Soziologe und Religionswissenschaftler, Forschungsprofessor an der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems und Gastprofessor an der Universität Greifswald, u. a. mit den Schwerpunkten Interreligiosität, Religion in den internationalen Beziehungen, Neue Religiöse Bewegungen

Sr. Maria-Andreas Weißbacher: Missionsschwester vom Kostbaren Blut im Kloster Wernberg, Leiterin des Referats für Interreligiösen Dialog der Katholischen Kirche Kärnten, zuletzt ausgezeichnet mit dem Ute-Bock-Preis für Zivilcourage

Diese Veranstaltung erfolgt im Rahmen von „Brücken bauen“ – Lehrgang für interkulturelle Kompetenz.